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LandKULT Ausgabe III/2013
Kirchberg
anderJagst
Fotos: Antje Kunz
Dieter Rehberger
. Beschäf-
tigt sich seit 6 Jahren mit
der Artischocke in sämtli-
chen Techniken. Hier stellt
er u.a. seine Urlaubswerke
aus Usedom und La Palma
aus. Barbara Rehbergers
Aquarelle sind im Winter
2012/2013 auf La Palma
(Kanarische Insel) ent-
standen. Es sind kleinforma-
tige, farbenfrohe „Bollen“,
mal transparent, mal kräftig pastos, ins-
piriert von Landschaft und Meer. Frühere
Arbeiten in Ölkreide beschäftigen sich
mit der Welt des Mikrokosmos in seiner
Formen und Strukturen-Vielfalt. Sonja
Strengs Malereien und Farbzeichnungen
locken auf eine Reise durch die vermeint-
lich richtige Ordnung in jedermanns
Geist. Gedanken, flüchtige Gespinste,
die für Augenblicke Räume öffnen und
flüchtige Kindheitserinnerungen. In der
aktuellen Ausstellung ist sie mit dem
großen Wolfsbild und je vier Farbzeich-
nungen aus zwei verschiedenen Serien
vertreten. Martin Gärtner:... hat vor ca.
zwölf Jahren seine Leidenschaft für
die Malerei entdeckt. Zu seiner Samm-
lung gehören zwischenzeitlich mehrere
Bilder mit verschiedenen Motiven. Er
bezeichnet seine Kunst als real, modern
und detailgetreu immer mit einem beson-
deren Hauch von persönlicher Bindung.
Selber ist er in Deutschland Baden-Baden
im Jahre 1965 geboren, daraufhin in der
Schweiz und in Spanien aufgewachsen
und ab dem sechsten Lebensjahr im
Raum Stuttgart groß geworden. Noch
vor einigen Jahren lebte er über einen
mehrjährigen Zeitraum in Madrid. Nun
seit mehr als drei Jahren ist er in Hohen-
lohe Kirchberg an der Jagst zu Hause.
Wildis Streng: Heimatwald „In meiner
neuen Serie „Heimatwald“ wende ich
mich heimischen Gefilden zu. Ich arbeite
realistisch, obwohl manche Bereiche in
den Bildern auch an die Feinmalerei des
Mittelalters erinnern. Das Klischee des
röhrenden Hirsches wird persifliert, und
die oft hintergründig wirkenden Frau-
engestalten führen den Betrachter tief
in den dunklen Heimatwald hinein.“ Ich
und der Dschungel. Die Serie „Me and
the Jungle“ wird erstens durch Kind-
heitserinnerungen beeinflusst und zwei-
tens durch mein starkes Interesse an der
Kultur der Inka. Letztlich ist es durchaus
das Gefühl von Weiblichkeit, was die
Serie vermittelt. Es ist schön, eine Frau
zu sein. Ich habe in Karlsruhe Malerei
studiert.“ Inés Kohlmeyer, Bad Mergent-
heim, Hobbykünstlerin in verschiedenen
Bereichen, Malerei, Acryl, Zeichnen
(Bleistift, Kohle), Ton , Holz. Der Bezug
zur Natur ist meist gegeben und mir sehr
wichtig, Augenblicke der Natur und die
verbundenen Emotionen einzufangen
oder in eine andere Form zu bringen.“
Barbara Hohl beobachtet zeichnerisch
und malerisch Menschen und Dinge
aus ihrem vertrauten Umfeld. Es ist ihr
eine Herausforderung auch Banales
zu intensiven, leuchtenden Bildern zu
verarbeiten.“
Vrans Lun“Den flüchtigen Moment
in Stein manifestieren, der mit den
nächsten Hammerschlägen perma-
nent neue Perspektiven und Grenzen
eröffnet. Vrans Lun: ein Steinschläger
mit pyro-pigment-technischem Hinter-
grund.“ Günter Michael Glass: geboren
u. aufgewachsen in Trossingen. Lehre
als Farbenlithograph. Sozial- und Kunst-
therapeut. Lebt in Wallhausen. Seit 2009
Atelier im Schloss. G.M.G. sieht sich
überwiegend als Autodidakt, „irgendwo
zwischen Figuration und Abstraktion“.
Seine Arbeitsfelder sind sowohl Zeich-
nung und Malerei als auch die Skulptur.
Sein Interesse gilt der Wechselwirkung
von Absicht und Zufall, wenn gewollte
Gestaltung und ungewolltes Geschehen(-
lassen) aufeinander treffen und in Bezie-
hung treten. Besondere Bedeutung
bekommt für G.M.G. der schöpferische
Prozess als Weg der Bewusstwerdung
und Selbsterkenntnis dort, wo Subjekt
und Objekt „eins“ werden: „Erst da wo
kein Gegenüber mehr ist, bin ich im
Bilde“. Veronica Solzin: ist seit 1991
freischaffend tätig, 1994-2006 Lehrtä-
tigkeit an der VHS Schwäbisch Hall,
Fachbereich Kunst, seit 2001 freie Mit-
arbeiterin in der Kunsthalle Würth, seit
2008 in der Johanniterkirche in Schwä-
bisch Hall, Mitglied in der Gesellschaft
für Kunst Hohenlohe, Künstlerbund e.V.,
Mitglied im Hohenloher Kunstverein
Grenzüberschreitung
Kirchberger K nstler stellten aus
Kirchberger K nstler wagten eine „Grenz berschreitung“ und stellten ihre
Arbeiten in Feuchtwangen aus. Die Teilnehmer waren sowohl aus dem Kirch-
berger K nstlerschloss als auch aus den neu gegr ndeten Ateliers im Korn-
haus zusammengekommen. 17 K nstler an der Zahl verteilten ihre Werke
in den Räumen der Steuerkanzlei Dr. Geis, Weidhaußer & Bauer auf drei
Stockwerken. Martin Gärtner fasste in seiner Eröffnungsansprache f r jeden
teilnehmenden K nstler einen kurzen Text zusammen den wir unseren inter-
essierten Lesern nicht vorenthalten möchten:
Feuchtwangen